Metallgravuren

Metall eignet sich hervorragend um mit dem Laser beschriftet oder verändert zu werden. Das Laserbeschriften von Metallen kann in drei Bereiche unterteilt werden:

  • unbehandelte Metalle
  • Stahl oder Edelstahl
  • lackierte oder beschichtete Metalloberflächen

Entweder man graviert das Metall, trägt Lack oder Beschichtung differenziert ab, oder erzeugt eine Kennzeichnung durch punktgenaue Temperaturveränderungen auf dem Material (Anlassbeschriftung). Für die Kennzeichnung mit dem Laser eignen sich besonders:

  • Eloxiertes Aluminium, Stahl, Edelstahl, Druckguss, Hartmetall, Messing etc.
  • Metallisierte Oberflächen wie Chrom, Palladium, Silber, Gold etc.
  • Beschichtete und lackierte Oberflächen aus Metall.

 

Verchromte Artikel

Im unteren Abschnitt ist das nachträgliche Schwärzen von Lasergravuren dargestellt. Einige Artikel lassen keine oder nur eine sehr kontrastarme Kennzeichnung der Oberflächen zu. Je nach Material ist es möglich, eine schwach erkennbare Beschriftung durch eine entsprechend aufwendige Nachbehandlung zu schwärzen. Diese Methode funktioniert nur mit Artikeln, welche eine Oberflächenbeschichtung besitzen. Das freigelaserte Grundmaterial wird geschwärzt. Die Beschichtung bleibt ungeschwärzt. Ein gutes Beispiel für einen beschichteten Artikel ist ein verchromtes Feuerzeug.

  • Geschwärzte Gravur auf einem Reisewecker mit lackiertem Zink-Druckguß-Gehäuse.
  • rosafarben erscheint die eigentliche Lasergravur auf der Kupfer-Zwischenschicht des Feuerzeugs.
  • schwarz erscheint dann die im Differenzverfahren geschwärzte Gravur des Feuerzeugs.